Zillen und Holzboote nach Maß.

Kleines Handbuch der Zillenfahrt



Der Motor:

1. Motor kippen: nur mit eingelegtem Gang.

2. Motor starten: nur mit Leerlauf (Startschnur lässt sich sonst nicht herausziehen).

3. Motor abstellen: roten Knopf drücken.

4. Quick Stop: Rotes Band um die linke Hand binden (falls der Zillenfahrer ins Wasser fällt, stellt sich der Motor automatisch ab). Wenn zufällig an der Leine gezogen wurde, wieder draufstecken und erneut starten.

Am Wasser:

Auf der Donau gibt es keine Rechtsregel, dh man darf überall fahren (ausgenommen im Kaftwerkbereich Jochenstein und Aschach).

Wichtig:

Die Schifffahrt, Motorboote, Fähren und Ruderboote dürfen nicht behindert werden! 
Niemals knapp vor einem Schiff die Donau queren! ·
Seitlichen Abstand zum Schiff einhalten! ·
Bei Wellen runter vom Gas und im rechten Winkel zu den Wellen darüber schaukeln! 
Nicht zu nahe am Ufer fahren (Fischer, seichte Stellen)! ·
Rote und grüne Schwimmkörper immer wasserseitig vorbeifahren!

Anlegen an einem Steg oder in einem Hafen:

Hafen:
1. Langsam ohne Wellenschlag einfahren.
2. Zwischen Steg und Zille Fender raushängen.
3. Vorne und hinten mit den Leinen festbinden.

Steg:
1. Nicht anlegen bei hohem Wellengang (Schifffahrt).
2. Immer gegen die Stromrichtung anfahren.
3. Die Zille vorne und hinten mit den Leinen festbinden, Fender dazwischen. wichtig: Nicht zu kurz hängen, die Zille muss sich in den Wellen auf und ab bewegen können.

Ablegen:
1. Motor starten (Leerlauf)
2. Alle Leinen und Fender in die Zille geben (Leinen könnten sich im Motor verfangen).
3. Entweder ein Stück rudern oder langsam mit Motor abfahren.

Anfahrt zu den Schotterbänken:

Im rechten Winkel anfahren und letztes Stück Motor abstellen, Motor kippen und ans Ufer rudern.

Tipp: Mit dem Ruder kann man die Wassertiefe feststellen.